Ich kam aus der Pflege. Ich wusste, wie man für Menschen da ist. Aber im Job hat das lange nicht gereicht – und genau diese Lücke hat mich am Ende zum Coaching gebracht.
Ich schreibe diesen Text nicht, um dir eine glatte Erfolgsgeschichte zu erzählen. Mein Weg war nicht gerade. Aber er war ehrlich – und ich glaube, du solltest wissen, wer da auf der anderen Seite sitzt, bevor du mit mir an deinen Themen arbeitest.
Mein Weg – kurz erzählt
In der Pflege habe ich früh gelernt, was im Organigramm nicht steht: Es geht nicht darum, wer oben sitzt. Es geht darum, ob man Vertrauen aufbaut, klare Grenzen setzt und in schwierigen Momenten ruhig bleibt. Ich habe dort mehr über Kommunikation gelernt als in jedem Seminar danach.
Später, im E-Health-Bereich als Projektmanager, war ich fachlich stark, ambitioniert, ergebnisorientiert. Und trotzdem kam immer wieder dieser Moment: Ich erreiche diese Person nicht. Das Meeting läuft nicht, wie es soll. Irgendetwas in der Zusammenarbeit reibt – und es lag nicht am Fachlichen.
Diese Frage hat mich nicht losgelassen. Also bin ich ihr nachgegangen – über 500 Stunden in Coaching-Ausbildungen, nicht weil die Abkürzungen beeindruckend klingen, sondern weil ich verstehen wollte, wie Menschen wirklich ticken.
Der Moment, an dem es klick gemacht hat
Irgendwann wurde mir klar: Das, was ich in der Pflege intuitiv konnte – präsent sein, Menschen ernst nehmen, ruhig bleiben –, ist genau das, was im Büro am häufigsten fehlt. Fachlich starke Leute scheitern selten an der Fachlichkeit. Sie scheitern an dem menschlichen Teil, über den niemand spricht. Und das ist kein Defizit. Das ist nur etwas, das man nie beigebracht bekommen hat.
Du musst kein anderer Mensch werden. Du musst nur verstehen, wie du wirkst – und was du damit machen kannst.
Was mich heute noch antreibt
Ehrlich, ohne Coach-Sprech: Mich treibt der Moment an, in dem bei jemandem das Licht angeht. Wenn eine Klientin nach Wochen sagt, dass sie das erste Mal ein Gespräch ruhig geführt hat, vor dem sie sich monatelang gefürchtet hatte. Wenn jemand merkt, dass er sich nicht verbiegen muss, um besser anzukommen. Das sind keine großen Wunder. Es sind kleine, konkrete Veränderungen – und sie verändern den Alltag wirklich.
Ich bin Coach geworden, weil ich diesen Punkt selbst kenne. Nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus eigener Erfahrung. Und weil ich weiß: Man kommt da raus – mit jemandem an der Seite, der Klartext spricht und einen ernst nimmt.
Wenn dich das anspricht, lern mich in einem kostenlosen Erstgespräch kennen. 15 Minuten, unverbindlich – einfach, um zu schauen, ob es zwischen uns passt.